Workshops alt 2006
Täglich wechselnde Angebote, die spontan gewählt werden können:
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5. Shahar Dor:
Hunch (eine
Vorahnung haben) – Persönlichkeiten und Landschaften
Ein
Bewegungs-, Stimm-, Musik-, Performance Labor (an 3 Tagen)
mit Shahar Dor
Dieses Labor
lädt Teilnehmer von allen Richtungen und Techniken ein, deren
Wünsche Interessen sich in dem un-logischen Weg der
Kreativität wiederfinden.
Wir werden die
Resonanz von Bewegung, Stimme und Musik in Relation zur
Vorstellungskraft in der spontanen Aufführung erforschen. Die
Teilnhmer sind eingeladen zuzuhören und mit allen
Möglichkeiten, Techniken, Formen und allen direkten
kreativen Einfällen zu komponieren.
Die Arbeit wird
sich von Tag zu Tag weiterentwickeln, die Teilnehmer können
sich gerne auf alle 3 Tage einlassen oder auch einmal kommen und einen
Geschmack von der bekommen.
Die Einheiten
werden sich vom Aufwärmen zur offenen kreativen Arbeit
entwickeln und beinhalten geführte Diskussionen. Wir
nähern uns der Arbeit mit einer porösen Struktur und
erforschen das Verhältnis von Persönlichkeit,
Landschaft und Geschichte in spontanen Kompositionen. In der Vertiefung
der Arbeit betrachten wir entstehende Fragen und Erkenntnisse.
Es gibt zwei
wesentliche Gedanken zu diesem Labor, einer ist offen für die
Herausforderung des Zeigens spontaner „Werke“; der
Andere ist eine einfache Sprache zu etablieren, auf die wir uns beim
Betreten der Bühne stützen können.
Als Teil dieser
Übung werden die Teilnehmer ermutigt ihre Arbeit bei den
abendlichen Aufführungen zu zeigen. Es sind keine
Vorkenntnisse gefordert, nur ein Wille Fragen zu stellen, ohne die
richtigen Antworten erhalten zu müssen.
Shahar
Dor (Israel)
Performer und
Lehrer
Seit gut 10
Jahren ist Shahar viel mit Improvisation beschäftigt, sie
durch Tanz, Theater, Musik und Video zu erfoschen und sich mit
Künstlern aus aller Welt auszutauschen. Seine Arbeit als
Performer, Lehrer und Produzent in Israel hat vielen Menschen einen
Zugang zu der einmaligen Kunstform der Improvisation eröffnet.
Gegenwärtig
gründet er die experimentelle „Art of the
moment“ Schule in Israel.
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6.
Gesine Daniels:
Körpergespräche –
ContactImpro für Anfänger
mit Gesine
Daniels
Unser erster
Tanzpartner ist der Boden. Im bewussten Kontakt mit dem Boden lernen
wir mühelos und spielerisch, uns rollend, gleitend, springend,
fliegend und fallend zu bewegen, durch Bewegung zu kommunizieren und
tanzend zu improvisieren. Von hier aus öffnen wir uns
für den Raum um uns herum, begegnen wir anderen Tanzenden,
lassen Duette, Trios, Gruppenkompositionen entstehen und sich wieder
auflösen. In diesen Tänzen erforschen wir
unterschiedliche
Berührungsqualitäten und Dynamiken, erleben das Spiel
von Gewicht geben und nehmen und transportieren und lassen so getanzte
Geschichten entstehen.
Die Klasse richtet sich an
alle, die erleben wollen, was CI eigentlich ist, an diejenigen, die
neugierig aufs Jammen sind, sich aber bisher noch nicht so recht "ins
Gewühl" trauten und auch an die, die schon länger CI
tanzen und Lust haben, tiefer einzutauchen ins "zuhören und
sprechen durch den Körper".
Gesine Daniels
ist
Tänzerin, Choreographin und unterrichtet seit 1989
zeitgenössischen Tanz, Tanztheater und CI. Ihr Tanz und
Unterricht sind getragen von Imagination, Sinnlichkeit und Hingabe an
den Moment und an das Unerwartete. Ihre Energie und ihre Lust am Tanz
sind ansteckend und bringen Spaß und Leichtigkeit in den
Unterricht. Gesine lebt in der Nähe von Bonn. |


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7.
Christof Linhuber:
Klang ereignet
sich (an 2 Tagen) – nicht nur für Musiker
mit Christof
Linhuber
Bring Deinen
Klang in die Welt…
Jeder Mensch
hat seinen eigenen Klang - mit oder ohne Musikinstrument.
Da ist der
Klang, da ist der Hörer - wie finden beide zusammen?
Wir arbeiten am
eigenen Klang, wir erkunden den Raum zwischen Klang und
Hörer
und experimentieren, wie wir diesen Raum erzeugen können.
Alle
Instrumente sind herzlich willkommen, ganz besonders Deine Stimme und
Bodypercussionklänge.
Christof
Linhuber
geboren und
aufgewachsen in einer bayrischen Klanglandschaft, liebt er es den
meditativen Jodler zu feiern. Er ist Musiker, Musiktherapeut und
Musikinstrumentenbauer, schmiedet Gongs, entwickelt und stellt
Monochorde her, kreiert mit seinen Klängen Kurzweile und
Zeitlosigkeit. |


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8.
Katia Velichko:
Körper
und Stimme in Contact Improvisation
Stimme im Tanz
– neue Farben vom Klang zum Contact Tanz
mit Katia
Velichko
Der zentrale
Punkt der Klasse ist das Fühlen des körperlichen
Seite der Stimme, ihre Muskeln, die Dicke und ihr Gewebe. Wenn wir den
Contact Tanz mit Klang füllen, drücken wir Emotionen
und Gefühle durch Atmen und Sprache aus. Bewegend,
Schüttelnd und den Körper berührend
können wir die Stimme als Teil von ihm beobachten und
erforschen.
Desweiteren
richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unser Zentrum, die
Wirbelsäule, die Faszien und Unterstützung. Mit der
Stimme öffnen wir den inneren Raum und erweitern das Volumen
des Tanzes, sodas wir unserem Contact Tanz neue Klangfarben
hinzufügen können.
Katia
Velichko
Schauspielerin,
Tänzerin und Performerin. Ich tanze seit meiner
frühesten Kindheit. Nach meinem Abschluss von der
Schauspielschule, wo Andjela Doni Contact Improvisation unterrichtete,
verliebte ich mich in die Improvisation und folgte ihrem Weg in Europa
in den letzten 7 Jahren. So war ich letzten Sommer Teil der
CI-Performance-Gruppe beim int. Festival für Authentischen
Tanz und Musik in Moskau.
Als eine
freiberufliche Künstlerin performe, unterrichte und
organisiere ich regelmäßige CI-Jams in Moskau.
Schauspielimprovisation, Stimmtechnik, Contact Improvisation, Authentic
Movement and Release verbinde ich in meinem Unterricht.
Es interessiert
mich, mich und andere für die Lust an Bewegung, Spiel und
Kommunikation im spontanen Tanz zu öffnen. In meiner
Arbeitskreativität bin ich an Menschen, ihren Eigenheiten und
unterschiedlichen Natur interessiert. Die Idee, die mich antreibt ist
Klarheit, Offenheit und Mut ich selbst zu sein! |


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9. Sebastian Garcia Ferro:
Von verschiedenen Körperempfindungen zur Improvisation
mit Sebastian Garcia Ferro
Improvisationselemente
We research different states into the improvisation, developing our observation, perception, fluidity, sintesis, commitment, risk, repetition and continuity of movement, recognizing acquired skills and opening ourselves to new possibilities.
Sebastian Garcia Ferro (Spain)
Nowadays he teaches Contact Improvisation and Physical Training in different dance studios and educational institutions in Argentina, Spain, Portugal and Belgium.
He is also a musician and writer. He has created the original score of his works and has collaborated with many others Dance and Theaters companies.
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10.
Britta Rodenkirchen:
Farbe ist Klang
(an 2 Tagen) – Tanzen ist Malen durch Bewegung
Britta
Rodenkirchen
Wie
verändern / beeinflussen innere Bilder und Farben unsere
Bewegung, den inneren und äußeren Raum? Dieser und
anderen Fragen werden wir an diesem Nachmittag nachspüren.
Wir
experimentieren mit der Verbindung von Tanz und Farbe – Farbe
als Projektion im Raum, am Körper oder einfach Malen in
Bewegung. Bitte helle Kleidung mitbringen, die ein paar Flecken
abbekommen darf.
Britta
Rodenkirchen
Nach Ausbildung und Tätigkeit als Landwirtin, Schäferin und Reittherapeutin setzte sich mein künstlerisch schlagendes Herz durch. In Tanz (bei Keriac), Malerei (Thomas Egelkamp) sowie Objektgestaltung versuche ich – zwischen Spiel und Ernst – mich dem Wesen des Lebendigen anzunähern. Meine Begeisterung für die wunderbare Bereicherung und Lebendigkeit, die aus der Durchdringung von Farbe, Klang und Bewegung entstehen können, möchte ich in dieser Zeit mit Euch teilen. |


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11.
Ingo Rosenkranz :
Körper
– Resonanzen
von
Klang und Körperarbeit zur Bewegung
mit Ingo
Rosenkranz
Wenn ich einmal
davon ausgehe, dass mein wahrhaftigster Tanz in mir seinen Anfang
nimmt, d.h. aus diesem stillen Raum in mir, meinen ganz eigenen
Empfindungen und meiner Sicht die Welt zu betrachten, dann ist eine
Reise in meinen Körper eine gute Ausgangsmöglichkeit
meinen persönlichen Tanz zu entwickeln.
Von dieser
inneren Reise finden wir über den Fluß einer
„Behandlung“ oder äusseren Reise durch
Körperarbeit und Tonvibration verschiedene Wege in den Tanz,
so daß dieser den Klang der Behandlung wiedergibt.
Einfache
Übungen der Körperarbeit, des Tönens und des
Sprechens aus dem Herzen machen bewußt, dass die Integration
von Körper, Geist, Stimme und Seele Teil meiner selbst und
meines Tanzes sind.
Ingo Rosenkranz
Tänzer,
Spieler, Performer und Lehrer für die Kunst des Improvisation
durch Bewegung, Klangerfahrung, Körperarbeit,
Kommunikation und Meditation. Seit mehr als 10 Jahren erforscht er
diese im Austausch mit Künstlern aus aller Welt. Sein
besonderes Interesse gilt der Fusion und dem Einfluss vielfacher Formen
auf die Kunst der Bewegung im Moment, eine ständige
Achtsamkeitsübung. Dabei spielen die versch.
Möglichkeiten der Körpererfahrung und der
Kommunikation eine maßgebliche Rolle, genauso wie die reine
Freude an der Bewegung, dem Spiel und der Ruhe. |


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12. Mary Pearson & Britt
Jürgensen:
Fool’s
Proof Theater
Es
geht um die Freude am Spiel
mit Mary
Pearson & Britt Jürgensen
„Es
macht uns viel Freude, etwas von dem, was uns am Theater fasziniert, an
andere weiterzugeben.
Dabei
nähern wir uns der Technik durch Spiele und Übungen,
die den TeilnehmerInnen den Raum geben, am eigenen Körper zu
erfahren, wie etwas funktioniert.
Das wichtigste
für uns aber ist es, die Freude am Spiel zu erwecken und eine
Umgebung zu erschaffen, in der es möglich ist, die Zensur im
eigenen Kopf auszublenden und einem persönlichen kleinen
Wahnsinn ein bisschen Auslauf zu gewähren.“
No
matter
Try
again
Fail
again
Fail
better! (Beckett)
Mary
Pearson
aus Bethlehem,
Pennsylvania (no
joke): Hat die meiste Zeit ihrer Kindheit in Tutus verbracht, studierte
Literatur, Bildende Kunst und Tanz am Obelin College, dann taten ihr
die Füsse weh und sie entschied sich doch lieber fürs
Theater. Sie übte sich viele Jahre in Improvisation (Keith
Johnston, Action Theatre) und entschied sich dann, den Sprung
über den weiten Ozean zu wagen, um in Padova, Italien
Bewegungstheater nach der Pädagogik von Jacques Leqoc zu
studieren. Dort traf sie:
Britt
Jürgensen
aus Stubben,
Schleswig Holstein: Hatte schon immer einen Hang zum Theatralischen und
entschied sich schliesslich denselben zu ihrem Beruf zu machen. Sie
studierte Physical Theatre und Theatre Management in Liverpool,
arbeitete dort mit diversen Theaterkompanien und als sie genug von
Fish’n Chips hatte, entschied sie sich, den Sprung
über die Nordsee zu wagen, um in Padova, Italien, na was? Und
dort traf sie...
Und das war der
Anfang einer fruchtbaren und explosiven Zusammenarbeit! |


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13. Manuela Hofer
Erwecke deine Tier – Natur
mit Jungle Gym, Atem, Stimme und Imagination
durch organische, spielerische und fließende Bewegungen
finden wir Zugang zu inneren Energiequellen, Kraft, Entspannung und Vitalität.
Inspiriert von diesen „Bewegungsquellen“ erweitern wir spielerisch unser Körperbewusstsein, Bewegungsvokabular und tänzerischen Ausdruck.
Manuela Hofer, Somatische Bewegungstherapeutin, Rhythmik- & Percussiondozentin, Künstlerin.
Mich fasziniert Bewegung in der Natur und im Menschen. In dieser Arbeit folge ich dem Weg von innerer energetischer Körperwahrnehmung zu authentischem Bewegungsausdruck und Tanzgestaltung
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14. Lior Ophir & Kabiro Scheller:
Stadt Performance - Bewußt-SEINS-Theater an öffentlichen Plätzen
mit Lior Ophir & Kabiro Scheller
...heißt mittendrin in alltäglicher Umgebung zu sein und nicht völlig IN der
Situation und doch TEIL davonSo daß ich weiß ,daß ich mit der Umgebe und der
Situation spiele,doch andere nicht...oder sie fühlen,daß "irgendetws
passiert"...oder sie finden es einfach etwas ungewöhnlich"oder sie erkennen dich als eine/n spielerische/n KünstlerIN.
In diesem Workshop erforschen wir einige Aspekte der Gruppenimprovisation an verschiedenen öffentlichen Plätzen,wie
Sraßenecken,Zugstationen,Kaufhäusern,Cafes...nie vorhersehbar und immer einmalig!Wir werden das Bewußt-SEIN des Performers und den Kontakt zwischen den Performern in der Gruppe erforschen.Lasst uns spielen!
Lior Ophir
Lebt in Tel-Aviv, Israel, und ist in konstanter Suche nach dem Gleichgewicht
zwischen seiner Arbeit als Ingenieur und seiner Leidenschaft für Tanz,
Körperarbeit und Meditation.
Lior practiziert, studiert und unterrichtet an Plätzen in der Welt (Israel,
Europa, USA, Japan) verschiedene Formen von Bewegung, Achtsamkeit und
Therapie, wie: Improvisation, Contact Improvisation, Shiatsu Therapie, Yoga,
Vipassana Meditation, Tai-Qi, and Butoh.
Kabiro Scheller
Meine tanzende, sich bewegende, atmende Natur gibt sich mit ihrer Präsenz
immer in den sich öffnenden Moment...im Tanz, der Körperarbeit, im Yoga und
verschiedenen anderen Herzenskünsten.
Kontakt und Tanzimprovisation seit 1994,die letzten 5 Jahre lehrend und
lernend verschiedene Kombinationen von Kontakt, TanzImpro, Theatre und
hawaiianische Rituelle Heilmassage.
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15.
Jörg Hassmann & Daniel Werner:
Contactimprovisation
- Momentum & Slowmotion
mit Jörg
Hassmann & Daniel Werner
Die
großen Wahrheiten drücken sich in Paradoxien aus.
Die kleinen Geschwister der Paradoxien sind Kontraste. Im Kontrast
klären und stärken sich beide Pole. Ziel unserer
Arbeit ist mehr Wahl und spezifischerer Genuss.
Momentum ...
ist Beschleunigung durch das Wirken der Schwerkraft. Der Genuss ist der
des Achterbahnfahrens, nur ist er in der CI dosierbarer und
überraschender. Der Verlust der Balance ist die Suche nach
kurzzeitigem Kontrollverlust. Den gemeinsam fallenden oder fliegenden
Fluss können wir durch alle Ebenen dirigieren.
Verstärken
wollen wir diese Qualität durch den Kontrast:
Slowmotion
…das beinhaltet Stabilität, Langsamkeit und
Balance. Hier ist jede Bewegung in jedem Moment umkehrbar. Es gibt
einen stabilen Kontakt zum Boden, welcher ein ständiges (aber
z.T. fragiles) Gleichgewicht unterstützt. Der Langsamkeit ist
ein besonderes Nichtwissen eigen. Neue Wege finden sich in einem
langsamen Fluss, der in überraschenden Positionen
münden mag.
BMC
…wir werden zur Unterstützung Wissen aus dem Body
Mind Centering (BMC) nutzen. Die Flüssigkeiten des
Körpers für Momentum, das Knochensystem für
Slowmotion.
Impro ... ist
Raum zum Spielen. In gezielten Scores und freier Improvisation
fließen die Elemente zusammen. Wir geben uns Raum, neue
Verknüpfungen und Verbindungen in Körper und Geist zu
schaffen und neue Wege und BeWegungen zu entdecken.
Daniel Werner
CV-Übersetzung
folgt
Jörg
Hassmann
...
tanzt Contact-Improvisation seit 1991 und näherte sich von
dort dem
Bühnentanz und zeitgenössischen
Techniken. Seit 1998 arbeitet er
ausschließlich
als Tänzer, Schauspieler, Theaterpädagoge und
unterrichtet
Tanz- & Theaterimprovisation. Er performte mit
verschiedenen
Companien in Frankreich, Ägypten, Japan und den USA.
Seit
Februar 2005 lebt er in Berlin.
Seine Arbeit ist beeinflusst
durch Releasetechniken, Modern, Capoeira
und Action-Theater
und eine große Portion Neugierde. |




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16.
Vitaly Boldinov:
Architektur und
Körperstruktur
mit Vitaly
Boldinov
In der
Aufführung ist mein Körper mein Instrument. Wie
improvisiere ich mit diesem Instrument, welche Konstruktionen bilde ich
mit meinem Körper? Meine Interaktion mit dem Raum und anderen
Körpern bildet eine einmalige Komposition.
Wir werden mit
den folgenden Fragen spielen und improvisieren:
Wie sieht die
Bühne vor unserem Auftritt aus?
Was passiert
und verändert den Raum, wenn wir die Bühne betreten?
Wie betreten wir sie? Welche Architektur hat der Körper bevor
und dann während wir uns bewegen?
Wir werden
erforschen, wie wir in der Gruppe sichtbar sind, wie wir ein Solist in
der Gruppenimprovisation werden. Und das Gegenteil – wie
falle ich zurück in den Schatten, werde unsichtbar.
Desweiteren legen wir unsere Aufmerksamkeit auf die Fragen der
Körpergröße, Position auf der
Bühne, Geschwindigkeit und Zeit.
Vitaly Boldinov (Russia, Moscow,
originally from Tbilisi, Republic of Georgia)
Tänzer,
Performer und Tanzlehrer. Aber genauso bin ich Architekt und
Innenarchitekt und mache Filme über Contact Improvisation and
Performance.
Mein
größtes Performance Projekt war ein internationales
Labor «CI in Performance» mit Aufführungen
in Theatern und in Parks im Rahmen des internationalen Festivals
für authentischen Tanz und Musik «Moscovscoe Deistvo
-2005».
Ich habe mit
Andjela Doni, Andrea Keiz, Dany Lepkov und Martin Keogh studiert und in
Performances zusammengearbeitet.
Ich habe
1996-1997 Psychologie am Moskauer Institut für Transpersonelle
Psychologie und 2003-2004 Gestalt und Gruppen Psychologie am
internationalen Institut für Integrale Psychologie studiert. |


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17. Pen Dale:
Contact Improvisation – Bring die
Improvisation zurück zum Contact!
mit Pen Dale
Manchmal sind
wir so mit der körperlichen Form von Contact
beschäftigt, dass wir die Empfindung für die
Improvisation im Tanz verlieren. Und manchmal verlieren wir die
Spielfreude, die wir am Anfang so geliebt haben. In diesem Kurs werden
wir verschiedene Wege finden diese wieder einzuladen. Wir werden unsere
eigene Ästetik und Herangehensweise an Improvisation im
Allgemeinen und in Bezug auf den Ausdruck durch die Contact-Form
erforschen, indem wir verschiedenste Aufgaben, verkörperte
Standpunkte und interaktive Muster nutzen. Die Absicht dieser Arbeit
ist den Raum zu entwerfen, in dem die körperliche Struktur der
Form auf die Phantasie derselben trifft!
Pen
Dale (Australien)
ist eine australische Contacterin, Tänzerin, Sängerin und Improvisatorin, die durch die Welt gereist ist, um ihrer Leidenschaft für Musik und Tanz zu folgen. Im Moment wohnhaft in Berlin berührt sie viele Gebiete in ihrem Unterricht wie BMC, Release Technik, Authentic Movement, Contact Improvisation und Tai Chi. |


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18. Jagat Frenzel:
Chi Dance – Die Alchemie der Berührung
Eine Einladung alles was Du weißt zu vergessen
mit Jagat Frenzel
Ohne Bewegung und Berührbarkeit stagnieren wir und fallen früher oder später aus dem Strom des Leben heraus und verlieren den Kontakt zu unserer Quelle. Jede Störung, die sich als Unwohlsein, Krankheit, Sucht o.ä. ausdrückt, verbirgt einen unvollendeten Bewegungs- und Berührungsimpuls.
Wird diesem Impuls Raum gegeben, reguliert sich das Körper-Seele-Geist-System in seiner eigenen intelligenten Art und Weise (Selbstheilung).
CHIDANCE ist eine Form, die sich immer wieder selbst auflöst und in der das Lächeln der Buddhas aufleuchtet.
CHIDANCE verbindet die Bewegungs-, Berührungs- und Bewußseinskünste des Osten mit neueren eher westlichen Techniken der Körperarbeit.
In diesem alchemistischem Prozess, dieser Verschmelzung verschwinden langsam die Techniken, die Definitionen, die Identifikation mit Person und Form und öffnen Seinsräume absichtsloser Präsenz.
Alles ist Eins, innen alles wie außen, im Kleinen alles wie im Großen und oben alles wie unten ist.
Jagat Frenzel (D)
Ich möchte dich und mich immer wieder einladen, das innere Wesen von Bewegung und Berührung zu erforschen, den Fluss der (e)Motionen und die Stille des Ankommens im Augenblick der Begegnung mit dir selbst zu genießen.
Jg. 1967, 5 Kinder, lebe in der Eifel, Tanzpädagoge (New Dance, Contactimprovisation), Musiker, Qi Gong-Lehrer & Körpertherapeut (Ohr-Akupunktur, Shiatsu, CranioSakral, Hawaiianische Massage, BodyMindCentering, zur Zeit in Ausbildung zum Osteopathen)
Initiator und Organisation des Göttinger Osterimprofestivals.
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